Das Team:
Wir betreiben nun mittlerweile schon seit 13 Jahren Motorsport in den Bereichen Slalom, Bergrennen und Rallye. Mal jeder für sich oder bei der Rallye zusammen.
WIR, das sind:
Wie alles begann:
Wie bei jeder guten Geschichte beginnt auch unsere, wie soll es auch anders sein in der Disco. Ich glaub es war irgendwann 1993 oder so.
Wir saßen gerade an der Bar, in einem Zustand jenseits von gut und böse als uns der König Toni aus Speichersdorf über den Weg lief.
Er war damals schon seit einiger Zeit in der Slalom und Rallyescene unterwegs und überredete uns dochmal auf seinem Auto bei einem Slalom zu starten. Nach mehreren "Drinks" sagten wir dann zu und nach einer Nacht und Nebel Aktion saßen wir dann in dessen Audi 50 am Start zum Slalom in Landshut.
Wir waren dort dann auch gleich gut mit dabei und belegten den 3. und 5.Platz.
Der war an allem Schuld!!!
Darauf folgten weitere Starts bei Slalomveranstaltungen in Nittenau, Bayreuth, Neumarkt und ein Cross slalom in Hohenfels.
Derart "angefixt" musste natürlich ein eigenes Slalomauto her, nur was sollte man nehmen?
Von anfang an war klar das die Gruppe 1 für uns nicht in Frage kam.Wenn schon dann durfte es schon die Gruppe 2 sein. Ein Auto war schnell gefunden, da mein damaliges Winterauto- ein VW Scirocco GTI im Sommer sowieso nichts zu tun hatte. Es war auch gerade die Zeit in der wir unsere ersten Tuningversuche mit diesem Auto starteten. Diese sahen dann so aus das uns die Motoren reihenweise bei diversen "Street-Racings"(irgendwo muss man ja testen) um die Ohren flogen. Ich glaub ich hab da in meiner Beszeit ,in 4Wochen 5 Motoren gewechselt. Dank immer wider guter "Tips" diverser "Tuner" ging auch unser letzter Motor in Rauch auf- und jetzt war Schluss!!!
Wenn man was gescheites will muss man es selber machen- Also...
einen 295000km Motorblock aus einem Audi 80 GTE her, 45ér Doppelvergaser drauf, Zylinderkopf in Eigenregie bearbeitet mit großen Ventilen, Verdichtung rauf und eine Schrick Nockenwelle rein. Ergebniss- 160 PS Drehzahlfest die heute noch laufen!!!
Mit diesem Auto nahmen wir dann an verschiedenen NAVC Slaoms teil und fuhren beim Nachwuchsfahrerpokal im voderen Mittelfeld.
Scirocco Nr.1
Nachdem mir dann unser "geliebtes Vaterland" mit seiner Bundeswehr einen Strich durch die Rechnung machte war erst mal Pause in Sachen Aktiven Motorsport. Daraufhin wurde ich dann aber anderweitig aktiv, das dann so aussah das ich nach 4 Wochen Bund zum Zivieldinst ging wo ich nur halbtags malochen musste und den Rest vom Tag Zeit hatte mir einen neuen Rennwagen aufzubauen.Ein weiteres Highlight dieser zeit war das ich jeden Tag auf der ehemaligen Bergrennstrecke Friedenfels zum "Dienst" führ und so mein fahrerische können verbessern konnte. Der der damals meinen "Dienstfiesta" kaufte tut mir heute noch leid.
In memory of Fred Hautmann
Innerhalb von einem halben Jahr haben wir uns dann den zweiten Scirocco aufgebaut und es war sogar noch Geld für ein anständiges geradeverzahntes Renngetriebe mit Gleitsteinsperre da. Der erste Slalomstart in Berg bei Neumarkt war dann auch gleich der SUPERGAU. Im Training hatte ich gleich einen Super Abflug und nach erfolgreicher Kaltverformung war für den Rest der Saison wieder Pause.
Im Winter ging es dann wieder daran das ganze wieder gerade zu bekommen und es wahr zum Glück nicht so schlimm wie es aussah.
Für die folgende Saison war alles vorbereitet und wir warteten auf den ersten Slalom Termin.Dann folgte aber leider etwas das man nicht wieder gradebiegen kann. Mein bester Kumpel und Teamkollege Fred kam bei einem Motorradunfall bei dem ihm irgend so ein Idiot die Vorfahrt nahm ums Leben.
Die Saison war gelaufen, die Lust am Motorsport erstmal weg und der neue Scirocco stand bis auf weiteres...
Scirocco Nr.2
Nachdem emotionalbedingt (noch) kein weiterer Start mit diesem Auto in Frage kam, Rollte Scirocco Nummer 3 in die mittlerweile neue Werkstatt. Ein Originaler GTS mit "sagenhaften" 90 PS.
Beim suchen nach Restposten im Lager konnte ein einigermaßen vernünftiger Motor "gestrickt" werden. Diesmal ein 2 Liter 16 V mit gemachtem Kopf und 45ér Weber Vergaser der so um die 180 PS haben dürfte.Der erste Start beim Slalom in Gunzenhausen brachte einen 3. Platz und unerwartet einen NSU TT als Bonus obendrauf.
Bei dieser Veranstaltung trafen wir König "Nummer2" der uns Anbot seinen in den 70iger und 80ier Jahren sehr erfolgreichen NSU Miller TT 1300 in "Pflege zu nehmen. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen und eine Woche später rollte auch dieser in unsere Werkstatt. Dort wahr erst mal Wiederbelebung angesagt was hieß , Bremsen gängig machen, Öl und Kerzenwechsel.Nach ca. 20 Secunden sprang der seit 89 eingemottete "Scheunenfund" an und war bereit für das was kommen mag.
Beim Start zum ersten Slalom in Nittenau wurde mir dann auch schnell klar warum man die Bezeichnung NSU auch so interpretieren kann:

N(arrische) S(au) U(nterwegs)

Die Mischung Heckantrieb mit Heckmotor gepaart mit kurzem Radstand und ca. 120 PS bei 600 kg ist für "Frontkratzerfahrer" am Anfang sehr deftig, und so wurde mir bei meinen ersten Slaloms mit diesem Auto auch nicht langweilig.
Zum Ende der Saison (mit mäßigen Erfolg) wurde dann immer klarer das die Jahre nicht spurlos an dieser Rennsemmel vorbei gegangen sind und ein mittelgroßer Service fällig war.
Am 1. Mai der kommenden Saison stand die Teilnahme an unserem ersten Bergrennen auf dem Plan und der NSU sollte als Opfer dienen.
Der "Service" wurde dann natürlich so bald wie möglich mitte Februar (!?!) durchgeführt. Da bei uns ein normaler Service natürlich etwas anders aussieht wurde das ganze Auto erstmal komplett "zerrupft" und es kamen auch das eine oder andere "Rostbläschen" unter den ca. 15 Schichten Lack und Spachtel zum Vorschein. Die komplette Karosserie wurde blankgeschliffen und mit ca. 2,5 qm 1mm Blech wieder instandgesetzt. Das Fahrwerk wurde verbessert und und Pünktlich am Vorabend zum Start zum Bergrennen in Stadtsteinach waren wir (wie sollte es anders sein) nicht fertig.
Nach einer langen Nacht hat´s dann doch geklappt und der TT feierte ein gelungenes Comeback am Berg.
Scirocco Nr.3
Der NSU Charly >
vorher
nachher
2003 war dann unsere Saison
Die Zeit heilt zwar keine Wunden aber sie lindert Schmerzen und ich setzte erstmals wieder den mit meinem Kumpel aufgebauten Scirocco bei einem Salomrennen ein. Diesmal schrieb ich mich für die nordbayerische Slalommeisterschaft ein und Heike und ich fuhren mit den beiden Sciroccos immer vordere Platze nach Hause. Am Ende der Saison war ich dann Nordbayerischer Salommeister in der Klasse 14.
2003 War dann auch die Zeit für neue Herrausforderungen die sich ganz heimlich in Form eines Audi 80 Coupe Quattro 5E ankündigten und am Anfang von so machen für reine "Spinnerrei" gehalten wurde. Nach einigen Winterdrifterreien ließ mir das Potential des Quattros keine Ruhe mehr und ich beschloss einige Cross Slaloms zu Fahren- Ergebniss , auf Anhieb nur erste Plätze.Da im Herbst die Slalomsaison zu Ende war hatten wir auch mehr Zeit um über "Spinnerreien" nachzudenken die dann in ein Kettenreaktion führte die Stichpunktartig wie folgt zu erklären ist.
Man nehme eine Kiste Kuchlbauer (Weizen),trinkt diese und schaut sich ein Walther Röhrl Viedeo aus der guten alten Gruppe B Zeit an- Dann denkt mann sich wenn schon Spinnerrei dann gscheit und klatscht einen 5 Zylinder Turbo Motor in den Quattro- Ergebnis:

Mossandl Rallye MSC Mamming

Diese Rallye machte uns auf Anhieb Wahnsinnigen Spass und trotz technischen Defekt waren wir dritter.
Spätestens jetzt hatten wir Blut geleckt und es war klar das die Zukunft in Richtung Rallye gehen soll.
Es folgten 1.Platz beim LV Südbayern Rallyesprint und weitere fordere Platze.
Zwischenzeitlich hatten wir mit dem Quattro auch Speedwaypremiere in Dingolfing und erreichten dort 2005 einen ersten Platz.
Unser größter Erfolg im Rallyesport war der Gesamtsieg bei der Mossandl Rallye des MSC Mamming 2005.



OWZ Bericht
nach Pause auf Platz 1
1.Platz Bergrennen
LV Siegerehrung
Ein neuer Freund
Die beiden sind Schuld daran das wir jetzt lieber Schotter unter den Rädern haben
Gesamtsieg bei LV Süd Rallye die auch noch und das sowieso